Datum/Zeit
Fr., 12. Juni 2026
19:30
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Veranstaltungsort
MLb Milchstraße 4 München
Im ersten Teil des Abends liest Ruth Gross aus ihrem neuen Projekt „Wir werden. Wir sind.“ Während mein historischer Roman Die blaue Brücke vom Gewordensein erzählt – von Entwicklungen im Rückblick –, interessiert mich in diesem Projekt der Moment des Noch-nicht: der leise Übergang, in dem etwas Altes brüchig wird und das Neue noch keine Form hat. „Wir werden. Wir sind.“ versammelt Texte über Künstlerinnen und Künstler in solchen unspektakulären Wendepunkten. Nicht der dramatische Durchbruch steht im Zentrum, sondern die innere Verschiebung – das Zögern, das Innehalten, die kaum sichtbare Entscheidung. Im Mittelpunkt steht weniger die Frage „Wie wird man kreativ?“ als vielmehr: Was geschieht, wenn jemand aufhört, sich selbst im Weg zu stehen?
Im zweiten Teil des Abends liest sie aus dem historischen Roman „Die blaue Brücke“. Der Roman erzählt die wechselhafte Geschichte der Künstlerkolonie in Nidden an der Kurischen Nehrung im Gasthof Blode aus der Sicht der Wirtstochter Heta und ihrem Mann, dem expressionistische Maler Ernst Mollenhauer.
Mit «Die blaue Brücke» legt Ruth G. Gross ihren dritten Roman vor. 2019 erschien «Elsas Tochter», 2023 «In meines Vaters Haus».
Ruth G. Gross arbeitet als Psychotherapeutin in München, wo sie mit ihrer Familie lebt.
Eintritt frei.