Datum/Zeit
Fr., 8. Januar 2027
19:30
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Veranstaltungsort
MLb Milchstraße 4 München
Gespiegelte Leben – Roman
Der Roman erzählt spiegelbildlich die Lebensgeschichten zweier Frauen: Das Leben der Mutter Lieselotte und das der kinderlosen Ich-Erzählerin. In wechselnden Erzählsträngen verschränken sich prägende Episoden ihrer Biografien miteinander. Parallele und gegensätzliche Ereignisse sowie politische, gesellschaftliche und familiäre Zwänge zeigen, wie Erfahrungen, Ängste und Umstände über Generationen weiterwirken und die Nachgeborenen prägen.
Die Geschichte verbindet persönliche Erinnerungen, familiäre Prägungen und Zeitgeschichte zu einem generationenübergreifenden Familienporträt. Anhand der Schicksale zweier Frauengenerationen erzählt sie von weiblicher Selbstbestimmung, von weitergegebenen Ängsten und von den Folgen aufgegebener Lebensträume. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Kinder ihren Eltern schulden und wie unerfüllte Hoffnungen, Erwartungen und Entscheidungen einer Generation das Leben der nächsten prägen. Die Erzählung untersucht, wie familiäre Bindungen Halt geben, aber auch Last werden können, und wie sich Menschen aus überlieferten Mustern befreien.
Karin Rauner, Jahrgang 1957, lebt mit ihrem Mann in der Nähe von München. Ihr Lebensweg ist geprägt von Neugierde und dem ständigen Drang, sich weiterzuentwickeln. Nach einer Ausbildung zur Pflegefachkraft studierte sie Politikwissenschaft und durchlief im Laufe ihrer Karriere zahlreiche spannende Stationen: Ihre berufliche Reise führte sie von der Arbeit in einer Klinik über die Leitung eines Altenheims und Erfahrungen in einem Ministerium bis hin in die Pharmaindustrie. Literatur und Sprache begleiten sie schon ihr ganzes Leben. Mit „Kein Vaterland in mir“ hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht; mittlerweile arbeitet sie bereits intensiv an ihrem nächsten Manuskript.
Foto: Anja Jepsen Fotografie
Eintritt frei.