Im Spiegel des Abends – Abendbericht vom 13. März 2026

„Im Badezimmer, dein Gesicht ganz bleich im Spiegel. Du bist es immer noch … etwas ist verändert, etwas ist passiert. Der Spiegel konfrontiert dich gleichzeitig mit dem, was ist, und mit dem, was war.“

Manchmal muss nicht viel passieren, damit eine Stimmung deutlich spürbar wird. Mit dieser Wirkung entführte die Autorin Claudia Böning die Zuhörer:innen in die Gedankenwelt ihrer Protagonistin, die sich in kurzen Sequenzen zeigte. Darin spiegelten sich Erinnerungen, Träume und Momentaufnahmen wider.
Folgende Gesprächsthemen standen am Abend im Mittelpunkt:
Zum Text: Es gab Rückmeldungen zur Auswahl und Reihenfolge der vorgestellten Textabschnitte, zur Erzählperspektive, zum roten Faden, zur Erzählweise und den Beschreibungen sowie zu den Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit und innerhalb der Rückblenden und Szenen.
Zur Hauptfigur: Besprochen wurde das Erzählbedürfnis und der Fokus der Gedanken der Protagonistin.
Zur Präsentation/Lesung: Erwähnt wurden die Zugänglichkeit der Geschichte sowie die allgemeine Organisation.
Die Lesung bot insgesamt einen Einblick in die literarische Arbeit der Autorin und regte das Publikum zu einem lebendigen Austausch an.
Abendbericht: Jannette Hofmann