Carlo Maximilian Engelaender

Freundschaft und Trennungsschmerz – Bericht vom Offenen Abend am 9.4.2021

Vielleicht wurde der Kosmonaut Wladimir Komarov anno 67 ja tatsächlich ins All geschossen, obwohl die Fallschirme von Sojus 2 von Anfang an defekt waren und er beim Sturz zurück in die Erdatmosphäre sterben musste. Die Siegerstory von Carlo Maximilian Engeländer konnte das als Menetekel offen lassen, berichtete aber umso intensiver über das turbulente Kommune-Leben von „Auguste“ und ihrem Freund Willy und dem Pendeln zwischen Halle und Köln.

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Simon Gerhol

Banalmythen – Lesung vom 26.3.2021

Auch die 2001. Lesung seit Beginn der Lesezeitrechnung im Münchner Literaturbüro fand in digitaler Form statt und war gut besucht: Bis zu 17 Zuhörer und -seher*innen waren anwesend.

Der Autor Simon Gerhol und seine Mitvorleserin Andrea Schütt lasen elf, ausschließlich sehr kurze Texte (meist jeweils zweimal). Der Form nach waren es Prosaminiaturen, einige wenige Male waren lyrische Verdichtungen beim Lesen zu hören oder zu erahnen (mitlesen konnten die Zuschauer*innen die Texte nicht), jedenfalls bei dem Text mit dem Titel ‚Freiheit‘, in dem das Bild eines in den Lüften schreienden Adlers bemüht wurde.

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Krisha Kops

Magische Liebessäfte – Lesung vom 19.3.2021

Einen guten Schluck südindischer Magie brachte der erste Autor des Abends, Krisha Kops in diese Zoomveranstaltung, die von mehr als 20 sehr aktiven Besuchern geteilt wurde. Zunächst erzählte er vom Uropa Shridar und seinen 4 schönen Töchtern und den Hochzeiten unter dem Banyanbaum, der dem ganzen Roman seinen Namen leiht.

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Stefan Metzger

Was ein Gedicht ist – Lesung vom 12.3.2021

Die zweite virtuelle Lesung im Jahre 2 der Pandemie war wieder sehr gut besucht (zeitweilig bis zu zwanzig Teilnehmer). Und es wurde lange gut und diszipliniert diskutiert. Breiten Anlass dazu gaben die Gedichte von Stefan Metzger. Er las, wie angekündigt, aus seinen beiden Gedichtbänden „Wolkenreich Träumen – Irdisch Reisen“ und „Sturmtief- Politische Gedichte über vier Jahrzehnte“ eine Auswahl von fünfzehn Texten.

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Ulrich Schäfer-Newiger

Lyrik-Reise per Zoom – Lesung vom 5.3.2021

Die erste Zoom-Lesung des Münchner Literaturbüros präsentierte den Autor  Ulrich Schäfer-Newiger vor allem als Lyriker. Etwa 20 Teilnehmer ließen sich von der Webdesignerin Susanne Görtz technisch problemlos durch den zweistündigen, pausenlosen Abend begleiten. In seinen reimlosen, bildreichen Texten formulierte der Autor seine Sehnsucht nach und Angst vor dem Meer, das Hineinstürzen, Verschwinden und Verschmelzen, das vermeintlich sinnlose „Starren aufs Meer“.

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Veilchen und Ahornblatt

Veilchen und Ahornblatt – Lesung vom 30.10.2020

Den letzten Abend vor dem neuen sanften Corona-Lockdown wollte im MLb die Deutsch-Russin Ina Zagrajewski gestalten mit Gitarrenmusik und Gesang. Leider fiel der Gitarrist vom Rad und der musikalische Teil somit ins Wasser. An Land gerettet wurden die Gedichte, die Ina verfasst hat und (leider, leider) nicht selbst lesen wollte. So musste Gerhard Häussler ran, der mit etwas zu scharfer Stimme die Nachtveilchen, Maiglöckchen und den Schmetterling über dem Schnee zerrupfte.

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Kurt Pinthus auf Abwegen – Lesung vom 9.10.2020

Aus einer für den 27.03.2020 geplanten Lesung eines Essays zum Thema Ernst Rowohlt und Expressionismus ist am 9.10.2020 eine über Kurt Pinthus geworden – dem Coronavirus sei’s geklagt. Jörg Schön hat in seiner unnachahmlichen Art freisprechend ein Feierwerk gegen einen Lektor des Rowohlt Verlags – Kurt Pinthus – abgefeuert, wobei dieser selbstredend nicht gut wegkam.

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