Ergänzter Rilke und Elfchen – Abendbericht vom 24. Juli 2026

An diesem Abend präsentierte dem der Autor Andreas Meyer zunächst eigene Ergänzungen von Gedichten von Rainer Maria Rilke wie etwa „Der Tod ist groß“ oder „Panther „, der in der Ergänzung des Autors letztlich befreit wird.

Das Publikum fand das insgesamt schöne Gedichte dadurch entstanden seien und man nicht merken könne, wo der Originaltext aufhört und die Ergänzungen des Autors beginnen. Andererseits meinte man, es sei zu viel nicht auf den Punkt gebracht.

Nach eigenen lyrischen Texten begeisterte der Autor sodann das Publikum mit Elfchen, kurzen Gedichten mit insgesamt jeweils 11 Worten in einer bestimmten Anordnung, spontan auf Zuruf des Titels beziehungsweise Themas auf der Schreibmaschine geschrieben wie etwa „Django“:

„Django
trifft immer
Feinde ins Herz
Kinderaugen ist nichts Unterschied
Maschinengewehr“

Seine Fähigkeiten stellte der Autor auf Wunsch der Zuhörer auch noch bei Elfchen zu anderen Themen wie „Doppelgänger“ „Schwert“, „Geige“ und „selbst“ unter Beweis.

Abendbericht: Rainer Kegel
Fotos: Ulrich Schäfer-Newiger