Ein Abend mit vier LyrikerInnen, Livemusik und zwei Vorträgen zur Poetik – wann bekommt man das schon mal Mitten im August in München serviert? Und wer will da schon groß hingehen?
Tatsächlich platzte der Raum des Münchner Literaturbüros aus allen Nähten, hielten die allermeisten Zuhörer drei Stunden lang durch – fasziniert von den Gedichten Pega Munds, Armin Steigenbergers, Tania Rupel Teras und Ulf Großmanns. Nachdem die Violinistin und Sängerin Juliane Gredmaier als „Starter“ den Gefangenenchor aus Verdis Nabucco beendet hatte, war klar, dass das kein ganz leichter Abend werden konnte.