Peter Heinrichs

Lyrik und Bluff – Abendbericht vom 3. Februar 2023

Der „offene“ Wettbewerbsabend als Vorauswahl zum 30. Haidhauser Werkstattpreis 2023  fand trotz stürmischen Winterwetters  lebhaften Zuspruch beim Publikum, so dass ab 19:30 Uhr kein Platz mehr frei war – sowohl Parkett als auch Bühne waren besetzt, und es fanden sich, mit etwas Mühe auch die erforderlichen vier AutorInnen, um den Contest zu starten.

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Hans-Karl Fischer

Hans-Karl Fischers fantastischer Surrealismus – Abendbericht vom 27. Januar 2023

Hans-Karl liest vier fantastische Kurzgeschichten, die an Märchen erinnern, aber auch mittelalterliche und surreale Bezüge enthalten.

Dir erste Geschichte mit dem Titel „Die Kiriche von Marandi“ handelt von der Auseinandersetzung zwischen geistlicher und weltlicher Macht. Der Kirich Som, geistlicher Führer von Marandi, wirft dem weltlichen Verwalter, dem Tanun, trotz gerichtlicher Widerlegung Ehebruch vor. Wegen dieser Verleumdung muss der Oberpriester zurücktreten, wird jedoch wider Erwartung vom designierten Nachfolger Dram unterstützt, der ihm sogar sein Haus überschreibt, damit Som wieder in die Gemeinschaft der gehobenen Bürger aufgenommen werden kann. Auch der vorgesehene Nachfolger des Nachfolgers Fanlu überträgt dem Som einen Großteil seines Vermögens. Es bildet sich eine Kaste von Oberpriestern, die sich von den anderen Priestern absondern, Feste und erotische Exzesse feiern.

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Andreas Meyer

Rilke und Elfchen – Abendbericht vom 30. Dezember 2022

Bei der letzten Freitaglesung im Jahre 2022 zeigte der Autor Andreas Meyer vor zahlreich erschienenen Zuhörern eine breite Spannweite literarischen Schaffens.

Zunächst präsentierte der Autor Ergänzungen zu drei Gedichten von Rainer Maria Rilke „Opfer“, „Magie“, wo in der Ergänzung des Autors die Taube herabkommt und den Tauber beglückt, sowie „Der Panther“, der in der Ergänzung des Autors letztlich befreit wird.

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Offener Abend 2.12.22

Fließender Untergang – Abendbericht vom 2. Dezember 2022

Dritte Vorentscheidung zum 30. Haidhauser Werkstattpreis im Münchner Literaturbüro, Milchstraße 4 –  trotz nieseligem, eisigem  Novemberwetter hatten sich drei Autorinnen, zwei Autoren und viele Zuhörer zum Wettbewerb eingefunden, den Peter Asmodai mit seiner sehr kurzen Story „Festhalten“ gewann.

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MLb-Lesung Tiny Stricker

Liebespassagen – Bericht vom 25. November 2022

Der Münchner Autor Tiny Stricker las typische Passagen aus seinem soeben erschienenen zwölften Buch „London, Pop und frühe Liebe“, plauderte über seine Hippie-Monate in Chittagong und ließ das Publikum, dabei sicher auch einige Old-Flowers, schaudernd an seiner unfreiwilligen Schiffsreise um den Indischen Subkontinent teilnehmen „völlig mittellos“ und abgerissen in den späten 60ern des letzten Jahrhunderts.

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Lesung Sabine Jörg

Vom Verhältnis von Wort und Bild – Bericht vom 18. November 2022

Das Literaturbüro war bis zum letzten Platz besetzt – vornehmlich mit Haidhausenbewohner, die gespannt waren auf die Haidhausengeschichten der Autorin Sabine Jörg. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Autorin bot kurze, in Präsenz verfasste Geschichtchen, Beschreibungen, Darstellungen des Münchner Viertels aus den 70iger Jahren.

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