Carlos heißt der kleine Junge, dessen Anzug im Mittelpunkt des Romanprojekts von Ursula Herzog steht. Ursula Herzog war Fachlehrerin für Sport an sonderpädagogischen Einrichtungen und arbeitet mittlerweile in eigener Praxis als Physiotherapeutin, Osteopathin und Cranio-Sacral-Therapeutin.
Der Anzug hat – wie schon die Ankündigung zur Lesung vermuten lässt – nichts mit einem Kleidungsstück zu tun. Er stellt vielmehr eine Metapher dar für die Wahrnehmungsstörung des Protagonisten Carlos, um die es im Roman geht. Ist es ein Roman? Die Frage wird im Verlauf des Abends gestellt werden.